, Azzolin Ursula

Paarwettfahren WSV Aarau

Ohne geschulte und motivierte Kampfrichter, welche jeweils während des ganzen Wettfahrens, also bis zwei Tage im Einsatz sind, können Wettfahren nicht durchgeführt werden. ......

..... Deshalb muss jeder Verein für die Wettfahren Kampfrichter stellen. Können sie das nicht, bezahlen sie eine «Ersatzgebühr» von CHF 100.00 pro Halbtag Wettkampf.

Auch die Organisatoren tun gut daran, die Kampfrichter ernst zu nehmen und sie zum Beispiel mit guter Verpflegung zu sorgen.

Luciano Azzolin war am WSV Aarau zusammen mit Marc Forster vom AWS Birsfelden an der Landung eingeteilt. Jeder der vielen Posten ist immer mit zwei Kampfrichtern aus unterschiedlichen Vereinen zu besetzen. So kann eine optimale Fairness für alle Vereine gewährleisten werden. Denn manchmal fühlt sich Luciano auf seinem Bewertungsposten schon etwas machtlos, wenn er zusehen muss, wie die Wettkämpfer Strafpunkte sammeln, dies vor allem, wenn es die eigenen Vereinskollegen sind.

Die Aufgabe des Kampfrichters an der Landung ist es, zu schauen, ob die Weidlinge weder zu hoch noch zu tief in die definierte Einfahrt einfahren. Kommt ein Schiff zu hoch, wird es zurückgeschickt. Landet es zu tief erhält das Fahrerpaar Strafpunkte. Jeder Strafpunkt entspricht 5 Sekunden Zeitzuschlag. Solche Ereignisse werden auf dem Postenblatt eingetragen und dem Rechnungsbüro zur Zeitberechnung abgegeben.

Eine Herausforderung am vergangenen Samstag war sicher die Hitze, welche nicht nur Luciano zugesetzt hat.

Aber die Muttenzer Wasserfahrer reüssierten auf der technisch anspruchsvollen Wettkampfstrecke beim Wassersportverein Aarau. Im Vereinsrang sowie bei den Jungfahrern konnten sie den Sieg holen. In den Kategorien Aktive, Frauen und Schülern konnten sich die Fahrpaare jeweils den zweiten Schlussrang sichern.

Weitere gute Platzierungen mit Kranzauszeichnung können wie immer der Rangliste entnommen werden.