Das aktuelle Wort des Präsidenten

Präsidenten-Bericht 2017

 
Geschätzte Ehrenmitglieder
Liebe Aktiv- und Jungmitglieder
Liebe Passiv- und Freimitglieder
Liebe Familienangehörige und Freunde Geschätzte Sponsoren und Gönner

Das Jahr 2017 ist mein verflixtes 7. Jahr als Präsident des WFV Muttenz. Verflixt aus einem ganz einfachen Grund. Was soll ich nach dem ereignisreichen Jahr 2016 denn schreiben. Wie in meinem letzten Präsidenten-Bericht angekündigt, habe ich ein ruhiges Jahr vorhergesagt. Und ja, es war ein ruhigeres Jahr, schon fast zu ruhig für meine Ansprüche. Aber eben, wir haben es uns auch verdient. Das Jahr 1 nach dem Depot-Umbau und der Schweizermeisterschaft, war für mich persönlich ein Jahr über die Planung der Zukunft. Um genauer zu sein, die Zukunft des Vorstandes, sowie der Mitglieder.  

Was war los im 2017… Wie es anfangs Jahr zur Tradition gehört findet gegen Ende Januar der Herrenbummel statt. Die Organisatoren führten uns zu der Jagdhütte Schwarzbuben in der näheren Umgebung von Nunnigen, wo bei schönem, winterlichem Wetter das Mitgebrachte grilliert oder gekocht werden konnte. Mit viel Gesang und Gelächter verbrachten wir einen gemütlichen Tag, welcher in Muttenz einen feuchtfröhlichen Abschluss fand. Roger und Luciano vielen Dank für die Organisation.  

Die Karfreitags-Ausfahrt lockte wieder eine gemischte Schar von Ruderer und Wanderer an den Rhein. Bei trockenem und angenehmen Temperaturen konnten die Teilnehmer die Fahrt mit Zwischenhalt in Augst nach Rheinfelden und zurück erleben. Auch hier sei Luciano gedankt, für die Organisation.  

Nachdem Motto „Erlebnisse schaffen“ organisierten die Jungfahrleiter Crew anfangs Mai einen abwechslungsreichen und spannenden Jugend-Tag. Sie führten unsere Jüngsten nach Reigoldswil und Wasserfallen, wo sie sich im Seil Park vergnügten und noch viel mehr Spass bei der Talfahrt mit dem Trottinet hatten. Vielen Dank an Claude Lüthi, welcher mit seinem Jungfahrleiter-Team immer für ein abwechslungsreiches Programm besorgt ist. Ihre Bemühungen, der Jugend das Wasserfahrer-Metier beizubringen, darf nicht ausser Acht gelassen werden.  

Nach dem Motto aufgeschoben ist nicht aufgehoben, fand dieses Jahr die verpasste Pfingstfahrt vom letzten Jahr statt. Bekanntlich viel die Pfingstfahrt 2016 buchstäblich ins Wasser, so konnte Stephan Weymuth dieses Jahr dies mit einer Gruppe und 2 Weidlinge nachholen. Von Wollishofen bis Leibstadt konnten die Pfingstfahrer, nicht nur das gute Wetter und die Kameradschaft geniessen, sondern sie wurden auch verwöhnt, vom WFV Schlieren und LC Baden, welche Bestandteil der Zwischenstationen waren. Danke Stephan für die Organisation dieses, für die Kameradschaft, wichtigen Anlasses.  

Auch die Ehrenmitglieder wissen die Kameradschaft zu pflegen, vor allem wenn man etwas in die Vergangenheit schwelgen kann. An der diesjährigen Ehrenmitglieder-Ausfahrt wurde dies noch verstärkt, mit einer Privat-Führung von unserem Ehrenpräsidenten durch das Ortsmuseum Muttenz. Bei trockenem Wetter konnten die Ehrenmitglieder danach eine gemütliche Fahrt von unserem Depot nach Augst und zurück geniessen. Vielen Dank den Organisatoren Ruedi und Luciano.    

Dieses Jahr war uns Petrus nicht unbedingt gut gesinnt, als wir unser diesjähriges Mattenfest durchführten. Mit zum Teil feuchten und kühlen Temperaturen, wiederspiegelte das Wochenende nicht die heissen Wochen, welche wir im Vorfeld hatten. Dennoch, die Gäste liessen uns nicht im Stich und kamen mehr oder weniger in Scharen. Vor allem der Sonntag war ein tolles Erlebnis mit dem Plausch-Schlagruder Wettfahren für die lokalen Vereine und der Prominenz. Herzlichen Dank Tobias Waldmeier und seinem OK-Team für die gesamte Organisation, aber vor allem mit welchem unermüdlichen Einsatz ihr es plant und durchführt.   Sicher ein Highlight im Vereinskalender war die Fernfahrt von Wien nach Budapest. 22 Teilnehmer erlebten eine abwechslungsreiche Fahrt auf der Donau, aber auch in den besuchten Ortschaften. Daniel Kocsis und Egon Tschudin hatten viel Zeit investiert in der Organisation der Fernfahrt, welche uns in Länder geführt hat, welche wir noch nie befahren hatten. Vielen Dank für die Organisation und die Reiseführung. Die Stimmung war toll und voll von positiven Erlebnissen.  

Der diesjährige Wasserfahrer-Abend liess die Fernfahrt Revue passieren, aber auch mit abwechslungsreichen Auftritten und musikalischer Unterstützung, konnten die Gäste verwöhnt werden. Vielen Dank an Daniel Kocsis und Walter Gross für die Organisation.  

Ein weiteres Team das ich an dieser Stelle gerne erwähnen möchte ist unser Klausen Team mit Christian Honegger und Johanna Diebold, sowie ihre Helfer. Durch die neue Klause, sowie auch dem Konzept der Vermietung, wurden sie auch dieses Jahr herausgefordert. Ihre Präsenz am Rhein, das Angebot, Ihre Flexibilität, aber vor allem die Freundlichkeit, welche sie nie vermissen lassen, zeigt auf mit wieviel Herzblut sie ihre Aufgabe wahrnehmen. Christian, Hanni, vielen Dank, dass Ihr diesen wichtigen Teil des Vereinslebens mitgestaltet.  

Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle auch zwei Personen, welche sich für das Wasserfahren im Schweizer Wasserfahrerverband dienlich zeigen und somit auch die Farben des WFV Muttenz vertreten. Das sind Stephan Weisskopf als Technischer Leiter Jugend und Daniel Kocsis als Verbands-Kassier. Sie gehören zum engen Kreis der Verbandsführung und stellen sicher, dass der Verband seine Aufgaben wahrnimmt. Aber sie setzen sich auch für das Projekt „fahrWasser“ ein, wo sie zusammen mit mir die Zukunft des Wasserfahrens planen und prägen wollen. Ich weiss wieviel Zeit ihr beide im Verband investiert und dabei auch noch für unseren Verein im Einsatz seid. Daher mein spezieller Dank auch Euch beiden.  

Mein Jahres-Revue…Wenn ich dieses Jahr Revue passieren lasse, dann hatten wir sicher wieder ein „normales“ Jahr. Dennoch geht auch ein normales Jahr nicht ohne die unermüdliche Unterstützung des Vorstandes, des OK-Mattenfest, sowie alle, welche ein Amt ausführen, oder sich zur Verfügung stellen Anlässe zu organisieren. Einige stellen sich für viele Ämter gleichzeitig zur Verfügung, was nicht selbstverständlich ist. Ich bin ihnen allen ausserordentlich dankbar, dass sie sich für das Wohl des Vereins einsetzen und mich unterstützen das Vereinsgeschehen zu führen und zu gestalten.
Etwas, was mich nicht nur dieses Jahr dennoch etwas Sorgen bereitete, ist das Verhalten all diejenigen, welche die Vereinsmitgliedschaft rein als aktives sportliches Umfeld sehen und das Gebotene konsumieren. Noch schlimmer, wenn man sie um Unterstützung auffordert und es abgelehnt wird. Oder, wenn man sich für Wettfahren anmeldet und einfach nicht erscheint. Viele im Verein schütteln den Kopf und manche meinen es sei ein Zeichen der Zeit. Dass das Freizeit-Angebot vielfältig ist und einige neben dem Wasserfahren auch in anderen Vereinen tätig sind, kann man nicht verhindern. Aber eine Vereins-Mitgliedschaft als Sportler bringt auch gewisse Pflichten mit sich, denen man sich nicht einfach entziehen kann. Mitglied eines Vereins zu sein, heisst gewisse Strukturen zu akzeptieren, es heisst Zeit zu investieren, es heisst auch Kompromisse einzugehen. Hier habe ich manchmal das Gefühl, dass bei einigen nur Konsumieren, was andere im Verein so pflichtbewusst vorleben. Das ist gefährlich und kann innerhalb des Vereins zu grossen Spannungen führen. Ich erlebe das, wenn ich höre was in anderen Vereinen so abgeht, wenn ich sehe, wie wenige Personen ein Verein führen, oder ein Wettfahren organisieren. Da herrscht keine Freude mehr am Wasserfahren, denn der Wille etwas zu bewegen geht verloren und das was man für den Verein macht, wird nicht anerkannt. Die Frustration ist gross und von Zukunft redet hier niemand mehr, es geht ums reine überleben.
Unser Verein steht sehr solide da und wir haben eine starke Durchmischung von Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren und Fähigkeiten. Das müssen wir nützen können und ich glaube jeder kann etwas dazu beitragen, dass wir diese Gemeinschaft leben und uns gegenseitig unterstützen. Ich schreibe dies ganz bewusst, denn in absehbarer Zeit stehen auch bei uns personelle Veränderungen auf der Agenda. Der Vorstand befasst sich schon heute damit und wünscht sich, dass Personen sich zur Verfügung stellen werden, damit diese solide Basis weitergeführt werden kann. 
Versammlungen Mitgliederstatistik 2017  
1 Generalversammlung Passivmitglieder 453
6 Vereinssitzungen Aktive (inkl. Kampfrichter) 65
6 Vorstandsitzungen Jungmitglieder 12
3 OK-Mattenfest 2017 Sitzungen Freimitglieder 284
  Ehrenmitglieder 19
16 Total Versammlungen Total Mitglieder 530

Ausblick… Im Jahr 2018 steht sportlich gesehen wieder eine Schweizer Meisterschaft auf dem Jahresprogramm. Diesmal geht es nach Bern zum Aare-Club Matte Bern, welche eine Einzel-Meisterschaft durchführen wird. Im Weiteren haben wir in Muttenz wieder die Möglichkeit unser Sport am „Cool, chumm und lueg…“ Tag zu präsentieren. Neben dem üblichen Jahresprogramm, welches nach der GV auf der Web-Seite publiziert wird, bemüht sich der Vorstand unser Mitglieder-Konzept zu überprüfen und mit veränderten Elementen unser Verein für neue und bestehende Mitglieder attraktiver zu machen. Ich gehe auch davon aus, dass wir in Bezug von Anlässen, etwas mehr bieten können und etwas Abwechslung ins Jahresprogramm bringen werden. Lasst Euch überraschen… Auch zum Thema „fahrWasser“ Projekt des Verbandes, wird man in eine entscheidende Phase kommen. Das Projekt-Team, will das Projekt abschliessen und das erarbeitete Konzept an der DV 2019 an den Verbandsvorstand übergeben.  

Zum Abschluss, bedanke ich mich, im Namen des Vorstandes, bei unseren Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und Unterstützung. Ein gutes Wort, sowie konstruktives Feedback tut auch uns gut. Ihr dürft das auch etwas mehr zeigen… J In diesem Sinne, wünsche ich Euch einen gemütlichen Abschluss des Jahr 2017, sowie für die kommenden Festtage eine besinnliche und friedliche Zeit. Rutscht gut und gesund ins neue Jahr und lasst es mit Freude und Korkenknallen gut beginnen.  

Euer
Präsi Alessandro  

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